Dienstag, 22. Mai 2018

Save the date! 20.11.2018 | Veranstaltung in Köln: Zukunft der Arbeit in der Kommunalverwaltung – Von der Personalverwaltung zur innovativen Unternehmenskultur

Die bisherigen 10 DemografieCircle haben unsere Sicht der Dinge bestätigt: Es besteht ein zunehmend dringender Handlungsbedarf, die Verwaltung neu auszurichten. Insbesondere das Zusammenspiel aus „demografischem Wandel“, „öffentlicher Verschuldung“ und „Digitalisierung“ gepaart mit den Herausforderungen der Flüchtlingsthematik verlangen nach zukunftsorientierten Strategien und Reformen.

Mit der Veranstaltung "Zukunft der Arbeit in der Kommunalverwaltung – Von der Personalverwaltung zur innovativen Unternehmenskultur" am 20.11.2018 in Köln laden wir Bürgermeister, Verwaltungsleitungen und Personalverantwortliche aus den etwa 50 Kommunen und Kreisverwaltungen im Städtedreieck Köln – Bonn – Aachen, die an den DemografieCircle teilgenommen haben und weitere Interessierten und Experten aus der Region Rheinland ein, sich intensiv mit den Auswirkungen der Digitalen Transformation auf das Arbeiten in einer agilen und digitalisierten Welt auseinanderzusetzen und anhand des INQA-Instrumentariums neue Wege im Umgang mit den veränderten Rahmenbedingungen kennen zulernen.

Die Veranstaltung wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und INQA bezuschusst und hat einen Bezug zu den Instrumenten und Projekten aus der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). 

Der geplante inhaltliche Fokus am 20.11.2018, in der Zeit 13 -17.30 Uhr sieht wie folgt aus:
  • Auswirkungen der Digitalisierung, E-Government und gesellschaftlichem Wandel auf die Aufgaben der Kommunalverwaltung 
  • Anforderungen an die Mitarbeitenden in der Verwaltung, deren fachlichen und überfachlichen Kompetenzen 
  • Bewältigungsstrategien für den demografischen Wandel, den (drohenden) Fachkräftemangel und Arbeitsverdichtung in der Kommunalverwaltung 
  • Vorstellung von Tools und Best Practices nach den Themensäulen der INQA: 

Im Rahmen von Impulsvorträgen und Foren betrachten die TeilnehmerInnen das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven, immer auf der Suche nach neuen Wegen die Verwaltung für die neue Arbeitswelt fit zu machen:

  • Wie gelingt es, die öffentliche Verwaltung für Entwicklungen der modernen Arbeitswelt zu öffnen, um attraktive Jobperspektiven auch für junge Arbeitskräfte zu bieten,
  • das Engagement, die Motivation und Leistungsfähigkeit aller Beschäftigten zu erhalten und zu fördern,
  • die Attraktivität der öffentlichen Verwaltung als Arbeitgeber mit neuen Ansätze zu stärken,
  • die kulturelle Vielfalt und die Zusammenarbeit mehrerer Generationen zu stärken,
  • Inklusion zu fördern,
  • älteren Beschäftigten ein längeres, gesundes Arbeiten bis zur Rente oder Pension zu ermöglichen,
  • im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements die physische und psychische Gesundheit zu fördern und insbesondere psychischen Belastungen am Arbeitsplatz entgegenzuwirken,
  • Wissen und Kompetenzen für die Organisation zu sichern und auszubauen?
Zielgruppe:
Bürgermeister, Verwaltungsleitungen und Personalverantwortliche aus den etwa 50 Kommunen und Kreisverwaltungen im Städtedreieck Köln – Bonn – Aachen, die an den DemografieCircle teilgenommen haben und weiteren Interessierten und Experten aus der Region Rheinland.


Anmeldung: Ab sofort, bis spätestens 19.10.2018 unter: anmeldung@demografiecircle.de

Programm zum Download:
Das detaillierte Programm ist zurzeit noch in der Abstimmung. 
Sobald alle Partner, Referenten und Fallgeber bekannt sind, werden wir das Programm hier zum Download anbieten.

Dienstag, 3. April 2018

Der 10. DemografieCircle zu Gast im Kreis Düren: Demografiewerkstatt Kommunen

Unter dem Titel "Demografiewerkstatt Kommunen - Wissen im Förderprojekt teilen“ fand der der 10. DemografieCircle des CEBU Teams des Demografie Experten Vereins (DEx) auf Einladung von Elke Ricken-Melchert, Amt für Demografie, Kinder, Jugend, Familie und Senioren, im Kreis Düren statt.
Mit der Teilnahme an dem Bundesprojekt verfolgt der Kreis Düren folgende Ziele:
  • Verbesserung der Selbstständigkeit und Eigeninitiative der Menschen bis in das hohe Alter 
  • Partizipation und Potentialentfaltung der Jugend stärken 
  • Steigerung der partnerschaftlichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf 
  • Einspeisung der Erkenntnisse in die Demografie Strategie der Bundesregierung Erarbeitung eines methodischen „Werkzeugkoffers

In der sich anschließenden Fragerunde ging es vor allem um den Punkt, wie es dem Kreis Düren gelingt, die Städte und Kommunen in das Projekt einzubeziehen. Frau Ricken-Melchert berichtete, dass insbesondere vor dem Hintergrund, dass es so gut wie keine dezidierten Ansprechpartner für das Thema Demografie in den Städten und Kommunen gibt, sich der Kreis noch am Anfang befindet, um Mittel und Wege zu finden, um lokale Bedürfnisse und die Gesamtstrategie unter einen Hut zu bringen. Die Erfahrung wurde im Kreis der Teilnehmer/innen bestätigt. Lediglich im Oberbergischen Kreis gibt es bereits etablierte Maßnahmen zum Austausch und zur überörtlichen Aktivierung der Kommunen.


Wissen sichten: Werkzeuge nach Handlungsfeldern

In zwei parallelen Workshop-Runden hatten die Teilnehmer/innen Gelegenheit, sich mit ausgewählten Werkzeugen intensiver zu beschäftigen. Im Vorfeld der Veranstaltung hatten sie die Möglichkeit, die von ihnen favorisierten Themen auszuwählen. Die Moderatoren des Workshops stellten die Ergebnisse der Vorabumfrage vor.


Die Workshop-TeilnehmerInnen waren beeindruckt von dem Print-Werkzeugkatalog des Kreises Düren, der gerade druckfrisch aus der Presse gekommen war, und dankten Frau Ricken-Melchert für diese Unterlage und den tollen Service.


NETWORKING – Zeit für intensiven Austausch



Intensive Gespräche während der Workshop Pause des 10. DemografieCircles Foto: CEBU-Team

Im Laufe der Zeit hat sich der DemografieCircle zu einem wertvollen Ort des vertrauenvollen Austauschs mit Kollegen/innen entwickelt. Ein Punkt, den die Teilnehmer/innen immer wieder als besonders hervorheben.


Wissen sichern: Ergebnisse im Werkzeugmarkt

Die Teilnehmer/innen fanden es sehr interessant, die unterschiedlichen Sichtweisen, Kommune/Stadt zum einen und Kreis zum anderen, im Rahmen der beiden Workshop-Runden noch einmal bewusst vor Augen geführt zu bekommen. Einmal mehr zeigt sich, dass die Themen Kommunikation und Kooperation wesentliche Erfolgsfaktoren für die Umsetzung jeglicher Projkete sind.

Nach wie vor möchte das CEBU Team eine Plattform mit hohem Praxisbezug zum Netzwerken und zum fachlichen Austausch bieten. Durch das bisherige Angebot konnten immer wieder neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer hinzugewonnen werden. Andererseits ging dies zu Lasten einer gewissen Kontinuität bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und damit auch der Anschlussfähigkeit neuer TeilnehmerInnen an die Inputs des CEBU-Teams aus früheren DemografieCirclen. Es gilt also das Angebot zu erweitern.
Weitere Details in Kürze folgen in Kürze.


Save the Date!

Eine kostenfreie, nächste Veranstaltung in einem neuen Format, die vom CEBU Team organisiert wird, findet am 20. November 2018 ab 13 Uhr in Köln statt unter dem Titel

Zukunft der Arbeit in der Kommunalverwaltung –
von der Personalverwaltung zur innovativen Unternehmenskultur


Wir sagen DANKE für 10 intensive DemografieCircle mit insgesamt über 157 Teilnehmer/innen.

Mittwoch, 21. Februar 2018

OB-Barometer 2018 :Digitalisierung, Wohnen und Mobilität - wichtiger denn je für Kommunen

Seit 2015 stellt das Deutsche Institut für Urbanistik, kurz Difu, jährlich den (Ober-)Bürgermeister/innen großer deutscher Städte ab 50.000 Einwohner vier Kernfragen. Die vom Difu durchgeführte Befragung erfolgt in Abstimmung mit dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund.

Ziel der jährlichen Befragung ist die frühzeitige Ermittlung der aus Sicht der Stadtoberhäupter aktuell und zukünftig wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen für deutsche Städte und Gemeinden. Gefragt wird nach

  • den aktuell wichtigsten Aufgaben in der eigenen Stadt, 
  • den aktuellen Herausforderungen für Kommunen insgesamt, 
  • Themen, die in den nächsten fünf Jahren für die Kommunen an Bedeutung gewinnen werden 
  • Bereichen, in denen sich die Rahmenbedingungen für Kommunen ändern müssen
Die aktuellen Ergebnisse beruhen auf der Befragung der Oberbürgermeister/innen im Herbst 2017.


Integration/Zuwanderung


Wenig überraschend zeigt das Befragungsergebnis, dass die im Zusammenhang mit der Zuwanderung stehenden Aufgaben die Stadtspitzen größerer deutscher Städte auch in diesem Jahr nach wie vor sehr stark beschäftigen werden. Das Thema ist nach wie vor präsent, hat jedoch seine deutliche Vorrangstellung im Vergleich zu Vorgängerumfragen verloren.


Bezahlbarer Wohnraum

Vor allem für Städte aus dem Norden und Süden Deutschlands sowie für Großstädte ist es inzwischen eine ebenso dringliche Aufgabe bezahlbaren Wohnraum zu schaffen . Trotz insgesamt verbesserter öffentlicher Finanzlage bleiben außerdem für viele Städte Haushaltskonsolidierung sowie der Aus- und Umbau der Infrastruktur eine große Herausforderung.


Mobilität und Digitalisierung gewinnen an Bedeutung

Bei den Themen Verkehr und neue Mobilitätsformen sowie "Smart City" zeigen sich deutliche Verschiebungen. So gewinnen Mobilität und Digitalisierung aus Sicht der eigenen Stadt deutlich an Bedeutung. Die befragten Stadtspitzen nehmen diese Themen jetzt und auch künftig mit als größte Herausforderungen für deutsche Kommunen insgesamt wahr.





Unterstützung durch EU,Bund und Länder gefordert

Mit Blick auf die Ergebnisse verwundert es daher auch nicht, dass die Städte sowohl für die aktuell brennenden Themen als auch mit Blick auf die zukünftigen Handlungsfelder Unterstützung durch EU, Bund und Länder fordern mit dem vorrangigen Ziel, die kommunale Finanzlage zu verbessern und Hilfen zur Bewältigung der Integration von Flüchtlingen zu erlangen. Deutlich größerer Unterstützungsbedarf als noch in den Vorjahren wird außerdem bei der Verkehrspolitik, beim Aus- und Umbau der Infrastruktur, bei der Bildungspolitik und im Bereich Städtebau und Wohnen gesehen.


Was bedeutet das Thema für uns Bürger?


Jahr für Jahr schaffen es neue Themen auf die Liste der Top 10. Was bleibt ist die Feststellung, dass immer noch viel zu sehr themengetrieben, aktionistisch agiert wird, anstatt einer Strategie folgend. Auf diese Weise werden weiter wertvolle Ressourcen (Zeit, Geld vor allem aber das Engagement von Mitarbeitern und Bürgern) gnadenlos verbrannt. Unsere Welt ist mittlerweile so komplex, dass vernetztes Vorgehen und die Berücksichtung der Interdependencen einzelner Themenfelder zwingend erforderlich ist, wenn wir zu nachhaltigen Lösungen für unsere Probleme kommen wollen. Dazu bedarf es dringend eines anderen Umgangs mit Zahlen, Daten und Fakten sowie einer anderen Form der Zusammenarbeit.


Weitere Informationen zum OB-Barometer 2018:

Ergebnisse (pdf, 434 kB)
Ergänzende Informationen (pdf, 307 kB)
Die Pressemitteilung des difu


Quelle: Pressemeldung difu

Mittwoch, 17. Januar 2018

Demografiewerkstatt Kommunen: Wissen im Förderprojekt teilen

Mit diesem Titel startet der DemografieCircle zu seinem 10. Treffen. Dieses Mal sind wir zu Gast im Kreis Düren, der seit dem Sommer 2016 als eine von acht Kommunen am Modellprojekt „Demografiewerkstatt Kommunen“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend teilnimmt.

Demografiewerkstatt Kommunen: Wissen im Förderprojekt teilen



Als Gastgeberin und Demografiebeauftragte wird Elke Ricken-Melchert  in einem Erfahrungsbericht des Landkreises in das Bundesprojekt „Demografiewerkstatt Kommunen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einführen.

In den beiden anschließenden Workshop-Runden haben die Teilnehmenden  in den Programmpunkten „Wissen sichten“ und „Wissen sichern“ die Möglichkeit anschaulich "Werkzeuge" – damit sind Demografie relevante Projekte und Maßnahmen gemeint -  , im  lebendigem Austausch und unter der Mitwirkung des engagierten Teams aus dem Kreis Düren aus den folgenden Handlungsfeldern kennen zu lernen: 
  1. Fachkräfte
  2. Bildung 
  3. Gesellschaftliche Teilhabe 
  4. Mobilität & (Nah)Versorgung 
  5. Leben & Wohnen 


Wie in den bisherigen DemografieCirclen haben die Teilnehmenden wieder die Möglichkeit ihre eigenen Erfahrungen und "Werkzeuge" einzubringen. 

Zielgruppe: 
Demografiebeauftragte oder mit Demografie betraute Personen aus den kommunalen Verwaltungen der Landkreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer-Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Siegburg, Solingen sowie der Stadt Bonn und der StädteRegion Aachen. 

Veranstalter:
CEBU - das Regional-Team des DEx in NRW

Auf Einladung von Elke Ricken-Melchert, Demografiebeauftragte des Kreises Düren wird der DemografieCircle dieses Mal in Düren zu Gast sein.

Melden Sie sich gerne bis zum 20. Februar 2018 unter anmeldung@demografiecircle.de an. Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Die Zusage erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Bei Bedarf führen wir eine Warteliste.

Die Teilnahme ist für die definierte Zielgruppe wie gewohnt kostenfrei. 

Weitere Details finden Sie im Einladungsflyer zur Veranstaltung