Montag, 25. Januar 2016

4. DemografieCircle am 24. Februar 2016


Zum Auftakt des neuen Jahres findet der 4. DemografieCircle mit den Themen "Die Demografiebeauftragten im Spannungsfeld ihrer Rolle sowie die Kommunale Flüchtlingspolitik" am 24.02.2016 in der von 13 bis 17 Uhr in den Räumlichkeiten der Stadt Bornheim statt.

Das Interesse am persönlichen Weg des/der Demografiebeauftragten im Spannungsfeld zwischen Auftrag, Erwartung und Realität war im vergangenen Jahr groß, so dass wir dieses Thema im Februar aufgreifen.

Neben dem persönlichen Erfahrungsbericht von Doris Lanzrath, der Demografiebeauftragten, berichtet Markus Schnapka, Beigeordneter und Sozialdezernent in Bornheim, aus den vernetzten Aktivitäten und dem Meistern der Herausforderungen der Stadt mit den Flüchtlingen/Neuankömmlingen.

Auf 48.800 Einwohner kommen in Bornheim derzeit 612 Neuankömmlinge. Die Stadt Bornheim zeichnet sich durch eine besonders gut strukturierte ehrenamtliche Flüchtlingshilfe aus. In der Flüchtlingshilfe Bornheim e.V. wird das Engagement von mehr als 400 Ehrenamtlichen koordiniert.  


Zielgruppe:
Demografiebeauftragte, mit Demografie oder Flüchtlingspolitik betraute Personen aus den Kommunen der Landkreise Düren, Euskirchen, Heinsberg, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis, Siegburg, Solingen sowie der Stadt Bonn und der StädteRegion - Aachen.


Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 17.2.2016 an unter: anmeldung@demografiecircle.de

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Einladungsflyer


 Autor/in: Ursula Liphardt

Der DemografieCircle 2015 - im Rückblick

Die vom CEBU initiierte Veranstaltungsreihe fand 2015 drei Mal statt:

Auftakt am 11. März in Brühl

 
Dort trafen sich 17 kommunale Vertreter zum 1. DemografieCircle. Etliche weitere hatten im Vorfeld ihr Interesse an den kommenden DemografieCirclen bekundet. Die Rahmenbedingungen vor Ort waren bestens: ein sonniger Frühlingstag sowie ein schöner Veranstaltungsort: Im Dorothea Tanning Saal im Max Ernst Museum war alles für die Auftaktveranstaltung des 1. DemografieCircles vorbereitet. 


Für diesen 1. DemografieCircle wurde die Rolle des Demografiebeauftragten in einer Kommune thematisiert. In Form eines Impulsvortrages erläuterte das CEBU–Mitglied Ernst Hermann seine Gedanken zum Alltag eines kommunalen Demografiebeauftragten. Er zeigte auf, wie wichtig eine kompetente Steuerung für die kommunale Demografiebearbeitung ist. Dabei verwies er auf die vielschichtigen Problemlagen und Veränderungsbedarfe in einer Kommune, die nur mit einem abgestimmten und fachbereichs-übergreifenden Handeln zu bewältigen sind. Nach seinen Erfahrungen aus der Praxis und angesichts knapper Mittel-und Personalressourcen ist das Zusammenwirken aller Akteure, wie auch der politische Wille zur Maßnahmenumsetzung, Voraussetzung für ein erfolgreiches Handeln. 
Impressionen aus dem 1. DemografieCirle im Max Ernst Museum Brühl @CEBU

In vier parallelen Diskussionsrunden/Thementischen wurde anschließend diskutiert, wie die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Demografie Management in einer Kommune sein sollten. Es galt, Stimmungs- und Meinungsbilder aufzunehmen, Bedarfe zu eruieren, in der Tageszusammenfassung darzustellen und über die Diskussion mit den Teilnehmern Handlungsfelder, Interessen und erste Themen für die kommenden bzw. den nächsten DemografieCircle zu identifizieren. 

Das ausführliche Programm zum 1. DemografieCircle finden Sie hier:
  

2. DemografieCircle am 17. Juni 2015

Das Rathaus in Brühl mit den beiden Sitzungssälen bot ideale Voraussetzungen für die Durchführung der Veranstaltung mit dem Thema „Masterplan Demografie-Management – Schritte in der Entwicklung eines Demografie-Konzeptes“

Ziel des CEBU-Teams war, den Teilnehmern eine veränderte Sichtweise für die Erstellung eines kommunalen Demografiekonzepts anzubieten. Nicht die klassische Vorgehensweise mit der Bearbeitung von kommunalen Handlungsfeldern oder Projektmanagement standen im Vordergrund, sondern die Faktoren „Mensch“ und „Organisation“ wurden aus der Perspektive eines Veränderungsprozesses diskutiert. Für den Einstieg in die Bearbeitung eines Demografiekonzepts galt es, das „wie erreiche und gestalte ich Veränderungen“ zu betrachten.

Konkret wurde im 1. Workshop bearbeitet, wie in der planerischen Vorbereitung zu einem Demografiekonzept Verbündete (Stakeholder) durch eine Stakeholder-Analyse zur Unterstützung des Demografiebeauftragten identifiziert und gewichtet werden können. Im 2. Workshop wurden zwei Grundformen für Veränderungsmaßnahmen „Top-down“ und „Bottom-up“ mit ihren Vor-und Nachteilen für die verwaltungsinterne Planung diskutiert. 

Impressionen aus dem 2. DemografieCircle im Brühler Rathaus @CEBU
Die Rückmeldungen der TeilnehmerInnen und die Intensität der Diskussionen in den Workshops zeigten auf, dass mit den vorgestellten Tools aus dem Bereich „Change Management“ eine Vielzahl von Impulsen und Anregungen freigesetzt werden konnten, die für den eigenen Einstieg in die (Weiter)-Bearbeitung eines Demografie-Konzeptes als hilfreich bewertet wurden. Dies umso mehr, als eine zu Beginn der Workshops bei den TeilnehmerInnen durchgeführte Abfrage aufzeigte, dass der überwiegende Teil der teilnehmenden Kommunen in ihrer Demografiebearbeitung noch nicht weit fortgeschritten ist. 

Das ausführliche Programm zum 2. DemografieCircle finden Sie hier:

 
3. DemografieCircle am 09. September 2015

Als Gastgeber hat die Stadtverwaltung in Weilerswist mit den uns zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten ideale Voraussetzungen für den dritten DemografieCircle geschaffen. Das Thema der 3. Veranstaltung lautete:
Entwicklung adäquater und differenzierter Beteilungsstrategien @ CEBU
Vorgabe für die bisher durchgeführten drei DemografieCircle war es, Hilfestellung für die Entwicklung eines kommunalen Demografiekonzepts zu entwickeln. Dabei sollten die Faktoren „Mensch“ und „Organisation“ aus der Perspektive eines Veränderungsprozesses reflektiert werden. Die klassische Vorgehensweise bei der Erstellung eines kommunalen Demografiekonzepts mit der Bearbeitung von kommunalen Handlungsfeldern stand dabei nicht im Vordergrund. Vielmehr galt es die Frage zu beantworten: „Wie erreiche und gestalte ich Veränderungen?"

Impressionen aus dem 3. DemografieCircle in Weilerswist @CEBU
In den bisherigen Workshops wurde erarbeitet, wie im Planungsprozess zu einem Demografiekonzept Verbündete (Stakeholder) identifiziert und gewichtet werden können und welche Startvarianten erfolgsversprechend sein könnten.

Im 3. DemografieCircle wurde nunmehr die Entwicklung einer Beteiligungs-strategie thematisiert. Dabei wurden Grundformen der Beteiligung aufgezeigt und in den Arbeitsgruppen mit den Teilnehmern eine Beteiligungsmatrix erstellt. 

Das ausführliche Programm zum 3. DemografieCircle finden Sie hier:

4. DemografieCircle am 4. November 2015
Leider häuften sich die Absagen wegen der angespannten Lage in vielen Kommunen aufgrund der Flüchtlingssituation. Es machte keinen Sinn, den DemografieCircle wie geplant durchzuführen. Wirhaben uns daher entschieden, den für den 4. November geplanten Termin ins neue Jahr zu verschieben.


Das ausführliche Programm zum  4. DemografieCircle finden Sie hier:
Einladung zur Veranstaltung.

Soweit der kleine Rückblick in unsere Aktivitäten in 2015.

Sie sind Demografiebeauftragte/r einer Kommune
oder Sie gehören zum Kreis der mit Demografie oder Flüchtlingspolitik betrauten Personen aus den Kommunen und sind an der Veranstaltungsdokumentation der bisherigen Veranstaltungen interessiert, dann nehmen Sie bitte kurz Kontakt mit uns auf:



Claudia Severin, Bonn: severin@kommunikation-im-wandel.de
Ernst Hermann, Aachen:
ernst.e.hermann@pro3s.de
Bettina Jäkel-Schmidt, Brühl: bjs@jaekel-schmidt.de
Ursula Liphardt, Köln: liphardt@demografie-experten.de


 Autor/in: Ursula Liphardt

Der DemografieCircle - eine Initiative des CEBU


Der DemografieCircle in der Region Köln-Bonn-Aachen

Eine Initiative des CEBU - das Regional Team des Demografie-Experten Vereins in NRW - gestartet im März 2015.
Das CEBU-Team: Ernst Hermann, Claudia Severin, Ursula Liphardt, Bettina Jäkel-Schmidt


Unser Blickwinkel - unsere Motivation

Der Demografische Wandel steht in einer Wechselwirkung mit dem Technologischen Wandel, der fortschreitenden Digitalisierung unseres Lebens und der Gesellschaft. Obwohl diese Veränderungen mittlerweile Teil unseres Alltags geworden sind, scheitern rund 60% aller Veränderungsprojekte.

Viele Unternehmen und Kommunen stoßen an Grenzen. Es gibt Konflikte oder Zuständigkeitsgerangel der Fachbereiche, Parallelaktivitäten, keine ausreichende Abstimmung. Oft fehlt die gemeinsame Sicht auf die Problemstellung. Viele Projekte werden gestartet, ohne ein klares (Gesamt)-Ziel zu definieren, geschweige denn ein Demografie-Konzept zu haben.

Aus Sicht des CEBU-Teams gibt es für die wichtige und zugleich erfolgsrelevante Frage, wie es gelingt, anstehende Veränderungsprojekte erfolgreich in einer Organisation zu initiieren, zu verankern und umzusetzen, bisher keine ausreichenden Möglichkeiten des Erfahrungsaustauschs. Unser Anliegen ist es, genau diese Themen (Problemfelder) zu adressieren und zu einem interdisziplinären, fachbereichsübergreifenden Vorgehen aller Verwaltungs-, Lebens- und Wirtschafts-bereiche zu ermutigen. 

Unsere Idee: Der DemografieCircle

Die TeilnehmerInnen des DemografieCircles diskutieren ihre konkreten Problem-stellungen offen und frei und entwickeln gemeinsam Lösungsansätze. Der DemografieCircle bietet dabei den nötigen Freiraum, neue Ideen und Anregungen zu geben und zu erhalten. Aufgaben, Herausforderungen, Strukturen und Gewohnheiten werden mit „einer Brille von außen“ betrachtet und hinterfragt. Dies ermöglicht neue Erkenntnisse und Vorgehensweisen und unterstützt nachhaltig unseren Ansatz „Demografischer Wandel - ein Querschnittsthema in Ihrer Kommune.“ Es ist für uns selbstverständlich, unsere Fachexpertise und Methodenkompetenz in den DemografieCircle einzubringen, „aus der Praxis für die Praxis“.

Der DemografieCircle

Bereits mit einer positiven Resonanz im Vorfeld fand die Auftaktveranstaltung im März 2015 statt. Jährlich sind insgesamt 4 kostenfreie DemografieCircle geplant. Die Zielgruppe des jeweiligen DemografieCircle richtet sich nach den Bedarfen und priorisierten Themen der Kommunen. Für alle Veranstaltungen gilt: der gemeinsame und offene Erfahrungsaustausch, Praxis- und Ergebnisorientierung sowie der interdisziplinäre Ansatz stehen im Mittelpunkt.

Der DemografieCircle profitiert von einem sich aktiv Einbringen aller Teilnehmer/Innen. Am Ende eines jeden DemografieCircles werden auf Basis der neu gewonnenen Erkenntnisse zusammen mit den TeilnehmerInnen die Themenschwerpunkte und Zielgruppen für den kommenden Circle festgelegt.

Anfragen und Anmeldungen können an anmeldung@demografiecircle.de gerichtet werden oder an die CEBU-Vertreter direkt. Dokumentationen des DemografieCircles senden wir den TeilnehmerInnen und Zielgruppen auf Wunsch gerne zu.

 Autor/in: Ursula Liphardt